MSS Wissenschaftliches Arbeiten English Personal & Organisation Marketing Rechnungswesen VWL Intern. Marketing Intern. Studien Servicemanagement Impressum
info@mesiema.com

Woodstock
Gini
Gipsy
Dein Outdoor Shop
Meerschweinchen
Haltung

Grundlagen
Sommerhitze

Pflege

Krallenpflege
Fellpflege

Ernährung

Trinkwasser
Raufutter
Kraftfutter / Fertigfutter
Frischfutter
Vitamine & Mineralien
Gras
Kräuter & Pflanzen
Giftpflanzen
Snacks
Futterumstellung

Lucas Tierwelt

Wie bei jedem Lebewesen ist frisches Wasser lebenswichtig.
Frischen Wasser kommt aus dem Wasserhahn mag man denken. Doch so einfach ist es zum Teil nicht. Es kann vorkommen, das in einem Wohngebiet das Wasser eisenhaltig sein kann oder es nach clor riecht und schmeckt. Von solchem Wasser ist ab zu raten. Wir würden es selber sicher auch nicht trinken.
Als Alternative bietet sich stilles Mineralwasser oder Babywasser an.
Beim täglichen auswechseln des Wassers muss auch immer der Behälter gereinigt werden. Ansonsten können sich dort Microorganismen ansiedeln, welche zu Erkrankungen führen können.

Trinkquellen
Wir haben die unterschiedlichsten Möglichkeiten unseren Schweinchen das Wasser an zu bieten. In den Zoohandlungen werden meist Trinkflaschen mit Käfigaufhängung angeboten. Dies ist sicherlich eine der gängigsten Methoden die Schweinchen mit Wasser zu versorgen. Doch es gibt auch alternativen, die dem natürlichen Trinkverhalten weithaus näher kommen.
Hier eine kleine Überischtstabelle.

Gefäßart Vorteile Nachteile
Trinkflaschen

- Wasser bleibt sauber, Einstreuch kann nicht in das Wasser gelangen

- Unnatürliche Trinkhaltung. Der Kopft dreht sich meist nach oben

- Schwer zu reinigen

Näpfe - Kommen der natürlichen Trinkhaltung nahe

- Leicht zu reinigen

- Können leicht durch die Einstreu verdreckt werden

Gefäß
(in den Boden eingelassen)
- Natürliche Trinkhaltung

- Leicht zu reinigen

- Die Tiere können Ihren Kot darin verlieren

- Können leicht durch die Einstreu verdreckt werden

Mittlerweile habe ich bei meinen Tieren einiges ausprobieren können. Nach einigem hin und her ist bei uns folgende Konstelation perfekt. Wir bieten im Sommer alle drei Varianten an. Im Winter entnehmen wir die Trinkflasche, weil das Wasser darin zu schnell gefriert.

Außenhaltung
Im Sommer ist hier die Wasservergabe meist einfacher als bei der Käfighaltung. Durch die größere Lauffläche auf dem Rasen, Steinen oder Sand wird das Wasser nicht so schnell durch Einstreu verunreinigt. Stellt man das Gefäß unter ein Dach kommen auch nicht so schnell Blüten hin das Wasser.

Im Winter sollte man auf mehrere Punkte achten. Gefäße oder Näpfe aus Metall sind eher ungünstig, da diese die kalten Temperaturen schnell aufnehmen und das Wasser dadurch schneller gefrieren lassen. Daher kann ich auch nur davon abraten Trinkflaschen mit Metallröhrchen während dieser Zeit zu nutzen. Durch das enge Röhrchen gefriert das Wasser noch schneller und es kann zur fehlenden Wasserversorgung über Nacht kommen.
Bei Näpfen oder Gefäßen aus Keramik oder Plastik ist diese Gefahr nicht vorhanden. Selbst bei eisigsten Nächten können sich die Tiere hier das Wasser mit Hilfe ihrer Zähne frei arbeiten. Bei Plastikgefäßen ist darauf zu achten, das die Tiere diese nicht anfressen. Daher ausreichend alternativen (Äste, Knabberstangen, Holz, etc) anbieten. Keramiknäpfe können bei Minustemperaturen leicht kaputt gehen. Ein Haarriss reicht hier schon um das komplette Gefäß zum Platzen zu bringen.

Damit die winterlichen Temperaturen das Wasser nicht alzu schnell einfrieren lassen, kann um die Trinkstelle ein kleines Häuschen gebaut werden. Ein einfaches Dach und drei Wände reichen bereits aus.

Besonders wichtig ist es im Winter das Wasser sowohl am Abend wie auch am Morgen zu kontrollieren. Je kälter es draußen ist, je schneller gefriert auch das Wasser. Daher je kälter, je öfter nach sehen.

Käfighaltung
Aufgrund der Einstreu können Näpfe und Gefäße schnell verdreckt werden. Zur Abhilfe kann der Käfig auf der einen Seite mit einer weiteren Etage ausgestattet werden, in der nur das Trinken angeboten wird. Auf umfangreiche Einstreu sollte an dieser Stelle versichtet werden, damit das Trinken nicht alzu schnell verdreckt. Durch die zusätzliche Etage müssen die Schweinchen sich jetzt auch sportlich betätigen um an ihr Trinken zu gelangen. Gleichzeitig dient die Etage wie eine große Höhle im Erdgeschoss.

Bei der Innenhaltung würde ich die Keramiknäpfe vorziehen, da diese aufgrund ihres Gewichtes nicht so schnell umgestoßen werden können. Eine Trinkflasche kann zusätzlich angeboten werden.

Ernährung
Trinkwasser